Chinesische Medizin > Qi - Lebensfluidum

Qi - das Lebensfluidum

Neijing Tu  (Innere Landschaft), Qi-Fluss-Diagramm; Qing-Dynastie (1636-1911)


Die Chinesische Medizin sieht als Basis aller Lebensmanifestationen das Qi, welches auch als Atem, Fluidum oder Äther definiert werden kann.

Wie ein Fluss eine Landschaft durchströmt, wird das Qi auf 12 Haupt- und acht Sonderleitbahnen (Meridianen) durch den Körper geleitet.

Qi manifestiert sich sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene. Durch innere bzw. äußere Phänomene kann Qi stimuliert, gestärkt, unterdrückt oder gelähmt werden. Wird der Fluss des Qi gestört, kann es sich pathologisch verdichten und stoffliche Ansammlungen, Geschwüre oder Tumore bilden.

Ist im Krankheitsfall das Qi erschöpft oder am freien Fluss behindert, besteht mit Hilfe der Akupunktur und Moxibustion die Möglichkeit, das Qi an der erkrankten Region zu stärken und seine funktionelle Aktivität wieder herzustellen.

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