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Gua Sha

Gua Sha ist eine jahrtausendalte asiatische Behandlungsmethode aus der Volksheilkunde und wurde als Hausmittel vor allem bei Krankheitsbeginn eingesetzt. Gua bedeutet Schaben oder Kratzen. Das Schriftzeichen Sha steht für Sand oder pathogene Energie, also eine Stase (Stau) im Gewebe. Durch das Schaben soll die Zirkulation von Blut und Qi angeregt und die pathogene Fülle über die behandelte Leitbahn abgeleitet werden.

  • Zu Beginn der Behandlung wird mittels Betastung festgestellt, ob und wo es beim Patienten Stagnationen bzw. Gelosen (Wasseransammlungen im Gewebe) gibt, die sich nach sanftem Druck auf das Gewebe in Form von Rötungen zeigen.

  • Mit einem abgerundeten Gegenstand, einem speziellen Schaber, wird die Haut des zu behandelnden Areals mit leichtem Druck und strichförmigen Bewegungen stimuliert.

  • Das Verfahren eignet sich bei der Behandlung von Schmerzen und Steifheit der Muskeln sowie Symptomen von Fieber, Kälte, Übelkeit und Husten.

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